Geschichte der Haremshose

Woher kommt die Haremshose?

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Der Ursprung dieser Hosen kann in arabischen Ländern sowie im nordasiatischen Raum verortet werden. Daher auch der Name Aladinhose. Dort werden sie schon seit Jahrhunderten von modebewussten Männern und Frauen getragen. Im europäischen Raum kam diese Form als Männerhose, bekannt unter Pluderhose, bereits in der Renaissance in Mode. Die Pluderhosen entwickelten sich aus der spanischen Heerpauke und verbreiteten sich seit dem 16. Jahrhundert in ganz Europa. Besonders die Niederlande wurden als Mekka dieser Hosenmode in Europa bekannt, da über ihre Häfen der überseeische Handel dieses Modestils florierte. Ein besonderes Merkmal der damaligen Hosen stellten zahlreiche, längs verlaufende Schlitze dar, durch die bunte und oft teure Futterstoffe zum Vorschein kamen.

Bereits im 17. Jahrhundert, wurden die Pluderhosen durch die sogenannten Pumphosen verdrängt. Ihr Stil folgte der bis dahin vorherrschenden spanischen Mode, wobei Pumphosen, weite, bis zum Knie reichende und dort mit Bändern verschlossene Hosen darstellten. Pumphosen bilden bis zum heutigen Tage einen zentralen Bestandteil von Volkstrachten und fanden Einzug in aktuelle Kleidermoden.

Im nahen Osten stellte dieser Hosenstil, vor dem Siegeszug der Jeans vor mehr als 30 Jahren, die Norm dar. Erst in den vergangen Jahren entdeckten Modedesigner diese Stilrichtung wieder und erklärten sie zum must-have des Sommers 2013. Und so nimmt die Geschichte der Haremshose ihren Lauf durch die modischen Epochen und ist heute mehr verbreitet denn je.

denk drüber nach.